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Immer wieder taucht eine angeblich auf dem Field Manual 100-5
basierende Strategie des "Air Land Battle
Konzeptes" auf. Danach sollten im Ernstfall angeblich nukleare "Packages"
ausgeteilt werden, lokal räumlich verteilt und dann innerhalb eines
bestimmten, relativ kurzen Zeitraumes gezündet werden. Es sollte
so ein möglichst großer "Sperrbereich" entstehen.
Für diese "Strategie" fehlt zur Zeit jeder Nachweis. Auch ist das bei
einer dieser Quellen angegebene
Field Manual 100-5 nicht das bezeichnete "Air Land Battle Konzept"
(Luft- und Bodenkrieg) sondern eine allgemeine Operationsabhandlung.
Wenn überhaupt stammt diese Strategie noch aus den Anfängen der NATO,
als man den "massive strike" propagierte. Also eine massive (auch
nukleare) Antwort auf einen Angriff.
Später kam die "flexible Response" Strategie zum tragen. Eine dem
jeweiligen Angriff "angemessene" Antwort.
Abgesehen von den im
Rahmen dieses "massive strike" in den 50er und 60er Jahren gebauten
"Atombombenschächten" gab es keine vorbereiteten "Kernminenschächte",
wie es auch heute noch häufig verbreitet wird. |