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Ein schwieriges Thema, weil es in weiten Teilen noch
immer geheim ist. Was sich bislang herauskristallisiert:
In den 50ern bis Ende der 60er Jahre wurden sowohl
Chemie- (sehr wenige) als auch Atomsprengköpfe neben konventioneller
Munition "vorne" gelagert, wenngleich auch nicht in Mengen. Dazu dienten
die "alten" Munitionsdepots (etwa
solche). Dies ergibt sich aus Befragungen ehemaliger US
Militärpolizisten sowie Vergleiche von Innenaufnahmen der Bunker.
Anfang der 70er stieg die Bedrohung durch Terroristen
erheblich an (Baader Meinhof). Man brachte die vorne lagernden A, und
C Munition nach "hinten" in "Special weapon depots" wo sie extrem scharf
bewacht wurden. Die meisten Chemiewaffen gingen kurz danach "zurück" in
die USA; wenige verblieben, teilweise zusammen mit A Munition. Ziemlich
sicher dürfte bspw. in Fischbach ein Chemiewaffen Depot existiert haben,
A Waffen zumindest in einigen Depots im Bereich Gießen, Hanau und
Darmstadt.
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