Komplexlager 12
 

Home Up Komplexlager 12 Springen

 

Home
Up

Ab etwa 1980 wurde in einer bestehenden, untertägigen Anlage bei Halberstadt (die bereits während des 2. Weltkrieges baumäßig weit fortgeschritten war) mit dem Ausbau eines Depots begonnen. Dazu wurden bereits vorhandene Stollen genutzt und schwer verstärkt, aber auch etwa 7 Km neuer Stollen angelegt. (Links einer der Materiallagerstollen).

Gelagert waren hier neben Munition auch andere Versorgungsgüter für die Truppe. Genaue Zahlen existieren nicht, jedoch ist allgemein die Rede von ca. 9000 Tonnen Material, (Am "Ende" gar 20.000 Tonnen!) die zur Wende hier eingelagert waren, das sind immerhin etwa 500 Eisenbahn Waggons.

Die Anlage verfügte über Gleisanschluss und einen eigenen unterirdischen Bahnsteig von 800 m Länge. Es sollten hier 250 Bedienstete 30 Tage lang vollkommen autark überlegen können. Zu diesem Zweck war die Anlage im Innersten nochmals durch Drucktüren abgeschottet.

 

Wie bei allen derartigen Anlagen gab es Kühlkammern, eigene Wasserversorgung, Sanitätsbereiche, Vermittlung und dergleichen mehr. Nach der Wende nutzte die Bundeswehr das System noch einige Zeit, dann stand es leer. Einige Berühmtheit erlangte das KL 12, weil in einem nicht genutzten Seitenstollen das Altgeld der DDR eingelagert war. Eigentlich weitab unseres "bearbeiteten" Gebietes haben wir es wegen der beeindruckenden Größe trotzdem aufgenommen.

Drucktür innerer Bereich "DDR Geld-" Stollen Eines der großen Schotts

Die Anlage ist heute zu besichtigen, bei Interesse wenden Sie sich bitte an uns

Vermittlung Gänge der Anlage
Dispatcher Raum Der unterirdische Bahnsteig